HomeKontaktImpressum
 
 

Wie funktioniert das eigentlich?

 

Longieren mit dem Hund: Auf einer Wiese wird mit aus dem Zeltbedarf bekannten Heringen und auf Höhe von ungefähr 20 cm ein Flatterband aufgebaut. Der Mensch läuft innen, der Hund außen - zunächst mit kurzer Leine. Tabu ist es, dass der Hund den Kreis betritt. Mit schnellerem und langsamerem Tempo und mit Wendungen laufen Mensch und Hund zunächst parallel.

Mit der Zeit wird der Abstand vergrößert, auf 5 bzw. 10 Meter, später entfällt die "Longe" ganz. Der Hund arbeitet frei, nur geführt durch Körperhilfe und Stimme seines Menschen, und es werden nach und nach Kommandos eingeführt. Damit lernt der Mensch (und wie immer muss in erster Linie der Mensch lernen!), seine Körpersprache gezielt einzusetzen und seinem Hund klare Signale zu geben. Und anders als bei der normalen Fußarbeit muss man den Hund nicht zwingen, aufmerksam zu sein, sondern er wird es von sich aus anbieten. Der Hund ist erstaunt, dass er auf einmal nicht zu seinem Menschen hinarbeiten soll, sondern auf Entfernung geführt wird. Wie oft beobachten wir, dass es fast unmöglich ist, dass der Hund das Kommando "Platz" ausführt, wenn er 5 m vom Hundeführer entfernt ist. Meist kommt er erst einmal zurück, weil er gelernt hat: "Platz" bedeutet, dies direkt neben meinem Herrchen zu tun. Nicht schlecht für die Begleithundeprüfung, schlecht aber für fast jede andere Art von Prüfung und vor allem schlecht für den Alltag, denn nichts ist lebensrettender für den Hund, als sofort das Kommando "Platz" auszuführen, wenn es ausgesprochen ist!

 
 
 
Last Update: 06.08.2017